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PCB Moleküle - PCB = polychlorierte Biphenyle
Polychlorierte Biphenyle: Envio-Mitarbeiter bei der Entsorgung

Polychlorierte Biphenyle - PCBs

Was sind PCBs?

PCBs (polychlorierte Biphenyle) sind eine Gruppe synthetischer, ölartiger  Chlorverbindungen aus der Gruppe der Organochlorfamilie. Bis in die 1980er Jahre wurden sie u.a. als Isolierflüssigkeit in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, in Hydraulikanlagen, sowie als Weichmacher in Lacken, Dichtungsmassen, Isoliermitteln und Kunststoffen verwendet. Aufgrund ihrer Giftigkeit wurden sie jedoch verboten.

PCBs besitzen hohe chemische und thermische Stabilität. Sie sind schlecht brennbar, besitzen ein hohes Wärmeleitvermögen und gute dielektrische Eigenschaften. Sie sind in Gummi und Fett löslich, in Wasser jedoch unlöslich. Insgesamt gibt es 209 mögliche Variationen, die stammverwandt sind. Technische PCB-Gemische enthalten bis zu 80 Variationen.

Askarel

"Askarel" ist der allgemeine Name für synthetische Isolationsflüssigkeiten, die PCB (40-60%) und Trichlorbenzole enthalten. Produktnamen, unter denen Askarel in verschidenenen Ländern vertrieben wurde, sind z.B.:

Aceclor, Phenoclor, Pyralene Frankreich
Santothern Frankreich/UK
Therminol Frankreich/USA
Clophen Deutschland
Apirorlio, DK, Fenchlor Italien
Kaneclor Japan
Ducanol, Plastivar, Pyroclor UK
Askarel, Aroclor UK/USA
Asbestol, Bakola 131, Chlorextol, Diaclor, Dykanol, Elemex, Hydol, Inerteen, No Flamol, Pydraul, Pyranol, Saft-Kuhl USA
Solvol ehem. Sowjetunion

Seit wann gibt es PCB?

Im Jahre 1929 fing die Herstellung einer bernsteinfarbigen öligen Flüssigkeit an, die von zwei verbundenen Carbonringen gebildet wurde, die Chloratome enthielten. Diese Flüssigkeit wurde polychloriertes Biphenyl oder PCB genannt. Es ist den anderen Verbindungen der Organochlorfamilie, wie Dioxinen und Furanen ähnlich.



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